London 02/2017

11.02.2017
Fulham F.C. – Wigan Athletic 3:2
Championship (II)
Craven Cottage (Att: 15.552)

Es lohnt sich ab und zu mal die Wochenendverbindungen von Hannover in die weite Welt zu scannen. So fand ich bereits im Oktober 2016 heraus, dass man mit Eurowings im Februar 2017 wieder mal für 60€ return pro Person nach London fliegen kann. Mit Bene, Ole, dem Holzmichel, El Glatto und Milano Pete hatte ich schnell fünf Mitstreiter zusammen und zu sechst gab es für zwei Nächte das Meininger am Hyde Park für 55€ pro Person. Zu dem Preis gibt es in London am Wochenende entweder nur was ohne Bad und Fenster in der Nahverkehrszone 1 oder man muss irgendwo auf der äußeren Seite des Motorway 25 nächtigen (im Outer Rim Territory von London).

Der Spielplan meinte es auch ganz gut mit uns. Denn das Craven Cottage des Fulham F.C. stand schon lange auf meiner Liste (sie sollten Samstagnachmittag gegen Wigan Athletic spielen) und in Deutschland würden wir auch kein 96-Spiel verpassen, da die DFL Hannover 96 vs. VfL Bochum auf Montag terminierte. Ich orderte im Vorverkauf fünf Tickets beim Fulham F.C. (El Glatto musste leider berufsbedingt wieder abspringen) à 20£ für die Hintertortribüne, welche per Royal Mail binnen 48 Stunden zugestellt waren. Und noch vorzeitiger wurde der Stansted Express gebucht, der ab vier Personen früh gebucht nur 7£ pro Fahrt und Person kostet und dann mit den günstigen Busangeboten preislich konkurrieren kann.

Endlich wieder schönes Ale
Endlich wieder schönes Ale

Gut gelaunt ging es Freitag nach Feierabend zum Flughafen nach Langenhagen und dort gab es wieder mal ein Upgrade von Eurowings für uns. So flogen wir mit viel Beinfreiheit binnen 60 Minuten von HAJ nach STN. Dort mussten wir uns leider in die bisher längste erlebte Schlange vor der Passkontrolle einreihen. Anstatt 5 Minuten dauerte es diesmal fast eine halbe Stunde. Das hieß somit auch 30 Minuten weniger Zechzeit im Pub und ärgerte uns ein wenig nach einem harten Arbeitstag. Aber was soll man machen? Die gute Laune darf man sich von so etwas nicht verderben lassen und stattdessen taten wir noch eine gute Tat. Oberflächlich wie wir sind, schenkten wir der attraktivsten Frau in der Schlange am Fahrkartenautomaten El Glattos Ticket nach London, was sie sichtlich freute.

The Crosse Keys
The Crosse Keys

Sechzig Minuten später hatten wir endlich unser Feierabendbier in den Händen. Das „Crosse Keys“ in der City of London durfte uns bewirten. Ein wunderschöner Pub in einem alten und riesigen Bankgebäude aus den 1850er Jahren. Dem Namen und Teppich (lauter gekreuzte alte Schlüssel) nach zu urteilen, dachten wir es wäre ein Pub der niedersächsischen Wach- und Schließgesellschaft. Aber natürlich gehörte die edle Trinkhalle mit den Marmorsäulen zur Wetherspoon-Kette, wie die meisten Pubs in derlei Bauwerken (Vgl. „The Prince of Wales“ in Cardiff oder „The Standing Order“ in Edinburgh).

Pub der Wach- und Schließgesellschaft?
Pub der Wach- und Schließgesellschaft?

Nachdem der Pub kurz nach Mitternacht seine Pforten geschlossen hatte und wir auch mit den Runden quitt waren, hätte es wenig Sinn gehabt noch weiterzuziehen (mit Gepäck am Mann in eine Disco ist eher so semi sinnvoll). Also ließen wir uns von einer Taxi-Seite im Internet den Preis für den Transfer zum Hotel kalkulieren. 25,70£ klang fair für quer durch London und nach einer nächtlichen Spritztour entlang der Themse und des Hyde Parks, war auch exakt dieser Preis laut Taxameter zu entrichten. Nun mussten wir nur noch in das Hotel einchecken, um die verdiente Nachtruhe anzutreten. Der Backsteinbunker in geschmeidiger Nachkriegsarchitektur, der 1961 von Queen Elizabeth II. eröffnet wurde, hieß übrigens Baden-Powell-Building. Zu Ehren von Lord Baden-Powell, dem Vater der weltweiten Pfadfinderbewegung. Erinnerte dann auch mehr an ein Hostel oder eine Jugendherberge, denn an ein vernünftiges Hotel. Nächstes Mal also lieber wieder Ibis. Gerade aufgrund der sanitären Anlagen, die hier zwar auch privat zum Zimmer gehörten, aber eng wie eine Wohnwagendusche waren und aus deren Duschköpfen das Wasser druckarm wie aus einer Gießkanne floß.

Das vielleicht beste Frühstück der Stadt
Das vielleicht beste Frühstück der Stadt

Nach sechs Stunden Schlaf hieß es leider nicht „Guten Morgen, Sonnenschein“, aber man kann ja nicht immer mit dem Wetter Glück haben. Also ging es bei nasskaltem Wetter und ein paar Schneeflocken zur U-Bahn und damit weiter zum „Regency Café“ nach Pimlico. Die servieren dort seit 1946 „Greasy Spoon“ at it’s best. In Zeiten von Yelp, Tripadvisor und Co natürlich kein Geheimtipp und neben den Locals war auch eine zum Glück noch überschaubare Anzahl an Touris zugegen (wir hatten nämlich richtig Kohldampf und keinen Bock auf lange Wartezeiten wegen der „Selfie Stick Army“). Das Interieur schien sich seit den Swinging Sixties nicht groß verändert zu haben und das „Regency Café“ ist deshalb wahrscheinlich eine beliebte Kulisse für Film und Fernsehen (z.B. „Layer Cake“).  Man reiht sich hier in die lange Schlange ein und ordert dann beim Zeremonienmeister sein Frühstück bei Nennung des Namens. Wenn es fertig ist, wird der Name vom MC durch den Gastraum gerufen. Dabei könnten weniger britisch klingende Namen schon mal etwas abgewandelt werden, also gut hinhören (bei uns wurde Donnie zu Tony und Ole zu Onel).

Softdrink für Genießer
Softdrink für Genießer

Ich empfahl Bene zwar Eggs Benedict („Hier Bene, der hat deine Eier im Angebot“), gönnte mir aber wie der Rest auch Beans, Bacon, Poached Egg, Sausage, Bubble & Squeak und Tee mit Milch. Hier gab es den starken „Builder’s Tea“, den Tee der Arbeiterklasse. Der Tee der Männer, die diese Stadt und dieses Land groß gemacht haben. War natürlich nochmal einen Tick geiler als das (solide) Convenience-Food-Frühstück bei Wetherspoon’s, aber nicht teurer. Schade, dass diese Läden mehr und mehr von der Landkarte verschwinden im urbanen Verdichtungsraum.

The Barley Mow, leider so früh noch zu
The Barley Mow, leider so früh noch zu

Nach dem Hochgenuss (ich kann es nur jedem Londonreisenden empfehlen), spülte ich nochmal mit Cream Soda aus dem Hause Barr nach (Spötter nannten es wieder einmal Ekel-Limo) und dann spazierten wir durch das vornehme Westminster in Richtung gleichnamiger Abbey. Die London-Newbies Bene und Holzmichel sollten heute wenigstens ein paar der wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekommen, hatte ich mir so vorgenommen. Wir passierten dabei u.a. das Haus in dem T.E. Lawrence („Lawrence of Arabia“) nach dem 1.Weltkrieg das Buch „Seven Pillars of Wisdom“ schrieb. Dass keiner der Mitreisenden jemals von Lawrence gehört hatte, nicht mal von dem mehrfach oscarprämierten Kinofilm (und sei es nur sekundär durch Full Metal Jacket), schockierte mich ein wenig. Aber gut, Wissenslücken sind zum Schließen da.

Spaziergang durch Westminster
Spaziergang durch Westminster

Von Süden erreichten wir schließlich Westminster Abbey und die Houses of Parliament. Der Clock Tower (bzw. seit 2012 der Elizabeth Tower) war für die Erstbesucher natürlich wenig überraschend „Big Ben“. Dieser populäre Irrtum musste selbstredend ausgeräumt werden, bevor wir auf der Jagd nach guten Fotomotiven noch ein wenig um die Anlage und auf die Westminster Bridge schlichen. Aber das Wetter war echt bescheiden dafür. Es war zu trüb für schöne Fotos und zu wenig trüb bzw. neblig für wiederum richtig coole Fotos.

Westminster Cathedrals Westwerk von Süden
Westminster Cathedrals Westwerk von Süden

Von der Undergroundstation Westminster fuhren wir als nächstes zum Tower Hill. Da waren zum einen mit dem Tower und der Tower Bridge noch zwei Pflichtsehenswürdigkeiten abzuhaken und zum anderen ein günstiger Pub in der Nähe. Also erstmal der übliche Touriquatsch mit entsprechenden Erinnerungsfotos und danach endlich der heutige Einstieg ins Glasbiergeschäft.

The Lads in London
The Lads in London

Im „Goodman’s Field“ gönnten wir uns „Brown Dog Riot Ale“ (für in London sehr faire 3,30£) und „Kopparberg’s Winterfruit Cider“, während der Holzmichel tatsächlich überlegte sich via Eggs Benedict (in England scheint jeder Bene dicke Eier zu haben) noch ein zweites Frühstück reinzuschrauben. Dann schlugen aber die Glocken 12 und die Gelegenheit war verstrichen. Machte ihm nichts, orderte er sich halt einen Teller Chicken Wings. Es flossen nebenbei noch so ein paar alkoholische Getränke und dann fiel uns wieder ein, dass ja heute Matchday war und Fulhams Craven Cottage schon so ein gutes Stündchen weg ist (inklusive den Fußmärschen).

Mal was Fruchtiges
Mal was Fruchtiges

Wenigstens fuhr die District Line von Tower Hill direkt durch zur Putney Bridge und von dort waren es gute 15 Minuten zu Fuß an der parkumsäumten Themse entlang zum Footballground. Wir passierten dabei als Erstes die schöne Kirche All Saints am Fulhamer Ende der Putney Bridge. Unnützes Wissen dazu: Die Putney Bridge ist die einzige Brücke in Großbritannien, ja vielleicht sogar auf der ganzen Welt, die an beiden Enden eine Kirche stehen hat. In Putney ist es die St. Mary’s Church und in Fulham die erwähnte All Saints Church (beide im wesentlichen aus dem 15.Jahrhundert).

All Saints in Fulham
All Saints in Fulham

Als nächstes lag nun auch noch der sehenswerte Fulham Palace am Wegesrand, doch das einzige „Grade I“ gelistete Gebäude im London Borough of Hammersmith and Fulham konnte aus Zeitgründen leider nicht genauer inspiziert werden. Wir konnten nur einen flüchtigen Blick auf den Palast werfen, der mindestens seit dem 11.Jahrhundert bis 1973 Londoner Bischofsresidenz war (mittlerweile residiert der Bischof unweit von St. Paul’s Cathedral in der City). Es folgte ein gepflegtes Wohngebiet und fünf Minuten vor Anpfiff hatten wir schließlich unsere Luxuskörper durch die engen Drehkreuze gezwängt.

Welcome to Craven Cottage
Welcome to Craven Cottage

Nach der Kartenkontrolle warteten Pyrospürhunde und Anti-Pyroplakate auf uns. Wahrscheinlich will man einfach schon präventiv alles unternehmen, um die schrecklichen Szenen von leidenschaftlicher Stimmung aus dem Ausland in Fulham zu verhindern. Der DFB wäre stolz auf Euch! Wir hatten zum Glück keine Spuren vom Silvesterfeuerwerk oder der jüngsten wunderschönen Choreographie bei 96 (25 Jahre DFB-Pokalsieg ’92) an unserer Kleidung und konnten ungestört auf unsere Plätze auf der Hintertortribüne spazieren. Hier hatten wir einen schönen Blick auf die historische Haupttribüne, sowie rechts neben uns das Cottage (eine Jagdhütte aus der Zeit, als hier noch Wald war) und links neben uns die Gästefans aus Wigan.

Die Haupttribüne ist über 110 Jahre alt
Die Haupttribüne ist über 110 Jahre alt

Der Gast aus Wigan war akut abstiegsgefährdet (23.) und verzichtete dennoch heute auf seinen einzigen „Weltstar“: Will Grigg! Mutmaßlich aus Leistungsgründen. Denn als er sich schon im Oktober beim Länderspiel von Nordirland gegen San Marino einfach meinen kritischen Augen entzog, hatte er ordentliche fünfmal in zehn Spielen genetzt. Doch seitdem ist trotz Stammplatz bei Wigan Athletic kein weiterer Treffer dazugekommen. Seit 17 Spielen ist Herr Grigg tormäßig nur auf Sparflamme unterwegs. Also stürmte heute Omar Bogle für die Blau-Weißen aus der Grafschaft Greater Manchester und prüfte nach langweiligem Spielbeginn den Fulham-Keeper in der 25.Minute erstmals.

Das Cottage in der südöstlichen Stadionecke
Das Cottage in der südöstlichen Stadionecke

Quasi im Gegenzug fiel in der 26.Minute das 1:0 für die Hausherren durch Floyd Ayite. Sone Aluko gelang ein guter Lauf auf dem rechten Flügel zur Grundlinie und von dort legte er in den Strafraum zu Ayite ab, der aus 10 Metern platziert ins Tor abschloss. Eine schmeichelhafte Führung des Tabellenzehnten, die auch nur sechs Minuten lang gehalten werden konnte. Eine scharfe Flanke von Stephen Warnock wollte Fulhams Scott Malone vor Bogle klären, doch die Rettungstat verunglückte in der 32.Minute ins eigene Tor. Großer Jubel bei den eh ganz gut aufgelegten Gästefans.

Die Gästefans aus Wigan
Blick auf den Gästebereich

Danach wurde es ein richtig gutes Fußballspiel. Fulham sinnte auf eine erneute Führung und machte bis zur Pause ordentlich Druck. Doch die „Latics“ hielten ihren Kasten sauber und in der in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs gelang ihnen sogar die erneute Führung. Der Schiri hatte die Pfeife schon in der Hand, als sie sich nochmal zum gegnerischen Strafraum durchkombinierten, wo schließlich Max Powers Querpass (ja, der heisst wirklich Max Power) von der Strafraumgrenze am zweiten Pfosten von Marc Jacobs eingeschoben wurde (okay, der heisst eigentlich Michael). Jacobs feierte dieses Tor nun mit einem Purzelbaum direkt vor dem ausrastenden Gästeblock.

Trinkpause
Trinkpause

In der Pause, die selbstredend vorm Block am Bierstand verbracht wurde, gönnte sich der hungrige Holzmichel erstmal einen Chicken Balti Pie und danach auch noch einen Steak & Ale Pie (je 4£). Er hatte ja auch so gut wie nichts gegessen bisher, unser bärtiger Freund. Milano, Bene und mich interessierte dagegen nur das Bierangebot (4,50£ für ein Pint Carlsberg oder Guinness) und Ole ohne Kohle, der es natürlich nicht in den VIP-Raum schaffte, schlich in unseren Block zurück. Zu Beginn der 2.Hälfte schnappten wir uns noch schnell vier weitere Pints (die Kioske schließen dann endgültig) und tranken auch diese vorm Fernseher außerhalb des Blocks (Alkohol im Block ist im britischen Profifußball nicht gestattet). Wir lauschten dabei dem berühmten „Will Grigg Song“ der Latics-Supporter, aber ihre Kultfigur schmorrte weiter auf der Bank. Stattdessen hatten sie ihren Torwart ausgewechselt (Gilks für Haugaard), der sich mutmaßlich in der 1.Hälfte verletzt haben musste.

Das Spiel war recht kurzweilig
Das Spiel war recht kurzweilig

Der UEFA-Europa-League-Finalist von 2010 (1:2 gegen Club Atlético de Madrid) drängte nach dem Seitenwechsel natürlich auf den Ausgleich, aber die erste Chance hatte zunächst Wigan durch einen Konter, dessen Abschluss Bogle mißglückte (53.Minute). In der gleichen Minute wurde Gilks im Gegenzug erstmals von Aluko geprüft. Wenig später war es abermals Fulhams Aluko, der einen Fernschuss knapp über die Torlatte setzte. Die Einschläge kamen näher und in der 71.Minute gab es einen Freistoß in ca. 35 Metern Torentfernung für den FFC. Der NorwegerJohansen legte den Freistoß quer auf den Belgier Denis Odio und der ballerte aus über 30 Metern direkt aufs Tor und der Ball schlug rechts neben Gilks im Kasten ein. Wunderschöner Treffer zum mittlerweile verdienten Ausgleich..

Blick auf's Hammersmith End
Blick auf’s Hammersmith End

Nach dem Tor merkte man übrigens auch mal beim Heimpublikum, dass das hier Fußball und kein Tennis war. War ansonsten wirklich ein sehr lahmes Klatschpappen-Publikum (ja, die hatten auch wirklich Klatschpappen). Aber egal, ihr schönes Stadion, das gute Spiel und der wenigstens halbswegs brauchbare Wigan-Anhang wogen das wieder auf. Und es ging auf dem Feld munter weiter. Wigan wollte anscheinend den 3er, um sich wirklich etwas Luft im Tabellenkeller zu verschaffen und Jacobs und Bogle hatten nochmal gute Möglichkeiten. Doch ihre Fehlschüsse sollten sich bitter rächen. In der vierten Minute der Nachspielzeit (seit fünf Minuten war übrigens Will Grigg auf dem Platz) wurde Fulhams Kebano zum Helden des Tages für die „Cottager“. Er schoss den FFC mit der letzten Aktion des Spiels doch tatsächlich noch zum Sieg. Da wirkte sogar das noble Fulham-Publikum wie ein richtiger Fußball-Mob. Blöd gelaufen für Wigan, aber steckt man erstmal unten drin, verliert man komischerweise auch die guten Spiele unglücklich.

The Eight Bells in Fulham
The Eight Bells in Fulham

Nach Spielende wurde keine Zeit vergeudet, um den auf dem Hinweg aufgefallenen Pub „Eight Bells“ an der Putney Bridge anzusteuern. War auch gut so, denn so gab es eine Sitzgelegenheit in der hinterletzten Ecke für unser Quintett bevor der Pub wenige Minuten später brechend voll war mit Stadionbesuchern. Wir schauten hier bei ein paar Pints „Fuller’s London Pride“ Wales vs. England (Rugby, Six Nations). Der Pub  war nebenbei von 1886 bis 1888 provisorische Umkleidekabine des Fulham F.C. und außerdem 1986 nochmal groß in den Schlagzeilen, weil der Serienkiller „Stockwell Strangler“ unweit des Pubs sein letztes Opfer ermordete. Die Schreie der 83jährigen Frau waren aber nicht zu hören, weil im Pub eine laute Party zu Ehren der Hochzeit von Prince Andrew und Fergie war.

Ye Olde Cheshire Cheese
Ye Olde Cheshire Cheese

England setze sich heute leider knapp gegen Wales durch und mit der District Line ging’s zur Station Blackfriars, wo der gleichnamige Pub der erste auf unsere Liste sehenswerter Pubs war. Wir gönnten uns in dem Art Noveau Eckhaus von 1875 (Grade II gelistet) ein „Nicholson Pale Ale“, ehe wir mangels Sitzgelegenheiten weiter zum Pub „Ye Olde Cheshire Cheese“ zogen. Ein Pub aus dem 16.Jahrhundert, der nach dem großen Feuer von 1666 sofort wieder aufgebaut wurde und daher seit vielen hundert Jahren durstigen Kehlen Gutes tut. Wir genossen „Taddy Lager“ aus dem Hause „Samuel Smith“ (die auch den Pub betrieben) und Ole und der Holzmichel gönnten sich Fish & Chips zum Dinner. War ein schöner verwinkelter Pub, der auch Grade II gelistet ist in der Denkmalliste des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland.

Ye Olde Mitre
Ye Olde Mitre

Als nächstes stand „Ye Olde Mitre“ auf unserer Agenda. Noch so ein uriger Pub in der City of London (ebenfalls Grade II), der aber leider heute Abend geschlossen war. In der City of London war halt Samstagabend echt nichts los. Hier arbeiten zwar werktags über 300.000 Menschen in den Banken, Versicherungen und öffentlichen Einrichtungen, aber leben tun hier nur rund 7.000 Menschen. Da es am Samstagabend auch die Touris eher in andere Ecken Londons zieht (und die Londoner sowieso), lohnt es für viele Pubs nicht geöffnet zu haben. Schade, aber wir kommen wieder!

Der Bärtige studiert schon wieder die Speisekarte
Ich trinke ESB und der Holzmichel studiert schon wieder die Speisekarte

Der nächstbeste Pub war das „The Inn of Court“ direkt neben dem großen historischen Fachwerkhaus Staple Inn, einem der wenigen Häuser im Tudor-Stil, die das Feuer von 1666 (und den Blitz der 1940er Jahre) überlebt hatten. Dieses Steak & Ale House der Londoner Brauerei „Fuller’s“ zapfte mir das mehrfach prämierte „ESB“ und die bewusstseinsverändernde Wirkung von Alkohol kam langsam zum Tragen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich vorschlug  mit Shekel „Save the Menorah“ zu spielen.

Burger im Inn of the Court
Burger im Inn of Court

Nächster Stopp war wieder mal ein Pub aus dem Wetherspoon-Imperium von Brexit-Lover Tim Martin (er machte Brexit-Propaganda, obwohl über 3.500 Ausländer für ihn arbeiten). „The Penderel’s Oak“ servierte nicht nur die nächsten Pints, sondern auch das langersehnte Abendessen, bzw. für den Holzmichel das zweite Abendessen. Hier gab es nun wahlweise Beef- oder Chicken-Gourmetburger für unsere gemütliche Reisegruppe und nach dem Essen näherte sich die Uhr schon wieder bedrohlich der Geisterstunde. Nun mussten wir unbedingt noch den traditionellen Gin Palace „Princess Louise“ abhaken, der ein richtiges Kleinod ist.

Princess Louise
Princess Louise

Wie schon das „Ye Olde Cheshire Cheese“ wurde dieser Pub von der Brauerei „Samuel Smith“ betrieben und diesmal gab es deren Stout anstatt das Lager. Der Pub war ein viktorianischer Gin Palace, der durchaus mit dem Belfaster „Crown Liquor Saloon“ (der Kathedrale des Trinkens) konkurrieren konnte. Der reich verzierte Pub verfügte auch über diverse Separees, die alle ein Stück eigene Theke hatten. Und er hatte Snob Screens. Das sind bemusterte Scheiben, durch die man nur von einer Seite schauen kann. Durch die Snob Screens konnte im 19.Jahrhundert die Oberklasse der Unterklasse beim wüsten Zechen zuschauen, wurde selbst aber nicht von den ärmeren Pubbesuchern gesehen. Wir brauchten übrigens keine Snob Screens, um uns hier über die Unterschicht zu amüsieren, denn die hatten eh keine Augen für uns. Am Nachbartisch saß eine doch sehr kuriose Gesellschaft, die in Deutschland wohl Potential für das Nachmittagsfernsehen der Privatsender hätte. Highlight: eine 150kg-Frau und eine zahnlose 50kg-Frau, die offenbar ein Paar waren. Und dazu das Setting in diesem Edel-Pub, wo die halt so gar nicht reingepasst haben. Es war einfach skurril, als hätte man den Asternweg aus Kaiserslautern in die City of London gebeamt.

Huch, mein Spiegelbild
Huch, mein Spiegelbild

Als das „Princess Louise“ kurz nach Mitternacht seine Pforten schloss, entschieden wir uns für den Fußweg ins 5km entfernte Hotel, um optional noch irgendwo einzukehren. Wir passierten schließlich die nachts auch recht belebte Gegend um den Piccadilly Circus. Die noch geöffneten Lokale waren allerdings zum Bersten gefüllt, so dass wir auf Einkehr verzichteten. Stattdessen lieferten uns noch zwei junge Frauen an dem Fenster eines noblen Anwesens eine 1a-Peepshow. Unglaublich wie die Oberschicht unter Alkoholeinfluss (mutmaßlich) immer die Etikette vergisst. Oder es waren doch Edelhuren? Wie werden es nie erfahren.

Soho at night
Soho at night

Nach dem schönen Spaziergang konnten wir fast alle sehr gut schlafen. Nur der bärtige Freund der Hölzer dieser Erde hatte eine unruhige Nacht. Aber rekapitulieren wir nochmal: Binnen 12 Stunden ein großes englisches Frühstück, Buffalo Wings, zwei Pies im Stadion, große Portion Fish & Chips, Chicken Gourmetburger mit Chips & Onion Rings…. Finde den Fehler.

12.02.2017
Omonia F.C. – Chassington United F.C. 3:5 n.E. (2:2)
FA Sunday Cup (Quarter-finals)
New River Stadium (Att: 48)

Am nebligen Sonntagmorgen musste als erstes und endlich die Entscheidung über die heutige Tagesplanung fallen. Da es in den höchsten 10 Ligen Englands heute nicht ein Spiel im Großraum London gab, fiel Fußball raus und die Optionen hießen Museumsbesuch, Shopping oder Ausflug nach Windsor. Ich tendierte eigentlich zu einer Bahnreise ins rund eine Stunde entfernte Windsor, aber die letzten Minuten vorm Aufstehen surfte ich nochmal im Internet. Vielleicht hatte sich kurzfristig noch was geändert und irgendwo würde doch der Ball rollen. Dabei stolperte ich eher aus Versehen über den FA Sunday Cup in der Grassroots-Sektion des englischen Fußballverbands und dort war heute tatsächlich das Viertelfinale dieses landesweiten Pokalwettbewerbs für Amateurteams angesetzt. Die vier gastgebenden Mannschaften sagten mir natürlich alle nichts und die Recherche ergab, dass Spiel 1 in Birmingham war, Spiel 2 in Liverpool und Spiel 3 in Durham. Spiel 4 sollte ein gewisser Club namens Omonia F.C. gegen Chessington United bestreiten und siehe da, die waren zu meiner Freude in London zuhause und hatten auch noch ein richtig cooles Stadion zu bieten. Ole und ich waren nun angefixt und dem Rest war es egal, was wir heute machen. Hauptsache es gibt geiles Frühstück und weiteres fettiges Essen im Laufe des Tages…

Die Royal Olbert Hall
Die Royal Olbert Hall

Dem Frühstück stellte ich allerdings etwas Bewegung voran, um nicht wieder so eine katastrophale Kalorienbilanz wie am Vortag zu bekommen. Zunächt einmal spazierten wir durch das Viertel unseres Hotels. Die Gegend südlich der Kensington Gardens wird auch Albertopolis genannt. Denn Prinz Albert, der deutsche Gemahl von Queen Victoria und Freund und Förderer der Kultur, war hier treibende Kraft bei der Entstehung dieses Viertels. Hier findet man u.a. die repräsentativen viktorianischen Bauwerke des National History Museum, des Imperial College, des Royal College of Music, des Victoria & Albert Museum und natürlich die berühmte Konzerthalle Royal Albert Hall. Nördlich schließen dann die großzügigen Kensington Gardens mit dem großen Albert Memorial an, die wir Richtung angrenzendem Hyde Park durchquerten. Am Ende des Parks durchschritten wir den Marble Arch und flanierten die berühmten Straßen Oxford Street und Baker Street entlang.

Olbert Memorial im Hyde Park
Olbert Memorial in den Kensington Gardens

Um 5 vor 12 Uhr erreichten wir schließlich den Wetherspoon-Pub „Metropolitan Bar“ an der Baker Street (neben Madame Tussauds), der in dem alten Verwaltungsgebäude der Metropolitan Railway beheimatet ist und uns fünf Large Breakfast servieren durfte, bevor die Frühstückskarte von den Tischen verbannt wurde. Das war wie schon das „Crosse Keys“ am Freitag ein sehr großzügiger und prunkvoller Pub. Aber gut, die Company der ersten U-Bahn-Linie der Welt (die erwähnte Metropolitan Railway von 1863) ließ sich natürlich bei ihrem repräsentativen Bau über der Station Baker Street nicht lumpen. Nach dem 1.500kcal-Frühstück studierten wir nochmals über Nacht ungewollt erhaltene Bilder und Videos aus der Heimat, die so süß wie 500 Millionen Pinguinbabys waren, und bestiegen dann eine Bahn unterhalb des Pubs in den Norden der Stadt.

Marble Arch
Marble Arch

Gegen halb zwei verließen wir die Tube wieder in Wood Green. Ein quirliger Distrikt westlich von Tottenham. Touristen verirren sich aber meist nur hierhin, wenn sie den Alexandra Palace besuchen wollen (z.B. für die World Darts Championship). Das New River Stadium dagegen, dass wie Tottenhams Stadion an der ziemlich langen White Hart Lane liegt, dürfte nur spärlich Ziel von ausländischen Besuchern sein. Objektiv völlig verständlich, aber für nerdige Enthusiasten von (Fußball-)Sportstätten ist es echt keine schlechte Destination. Zumal dort vorwiegend Rugby gespielt wird, sieht von den Sunday League Kicks des Omonia F.C. ab, und es somit viele notorische Stadionsammler nicht in ihrem Portfolio haben dürften.

Fußball ist angesagt!
Fußball ist angesagt!

Es gibt eine große überdachte Haupttribüne mit 1.000 Sitzplätzen, in deren Bauch ein modernes Fitnessstudio untergebracht ist. Und es gibt Stehtraversen auf der Gegengerade und hinter dem Tor, so dass mindestens 5.000 Zuschauer dort Platz finden würden. Heute hätte man leider nicht mal 50 Plätze gebraucht, aber was will man auch erwarten bei unterklassigstem Amateurfußball? Hätten sie Eintritt verlangt, wären auch nur Ole und ich reingegangen, aber für lau konnte ich Bene, Milano und den Holzmichel zum angeblich räudigsten Fußballspiel ihres Lebens mitschleppen. Stimmt natürlich nur bedingt, da man sich vor seiner eigenen Haustür ja sogar so Sachen wie Harsum III oder Rautenberg II anschaut. Aber ihr Geläster prallte sowieso an mir (dem Teflon-Don) ab und im Gegensatz zur Kreisklasse Hildesheim wurde dieses Spiel sogar live im griechischsprachigen TV-Sender „Hellenic TV“ übertragen (die Quote möchte ich gar nicht erst wissen).

Welcome to New River Stadium
Welcome to New River Stadium

Warum zur Hölle überträgt bitte der griechische UK-Spartensender so einen Kick? Es lag am zypriotischen Hintergrund der gastgebenden Mannschaft. Der Club wurde von Exil-Zyprioten gegründet und heisst Omonia als Hommage an den 20fachen zypriotischen Fußballmeister Omonia Nikosia. Chessington United (spielen in Surrey in der Sunday League) hatte dagegen wohl lediglich einen pubkulturellen Hintergrund (eine Thekenmannschaft, die sich etwas professionalisiert hatte). Dafür hatten sie ihre Spielerfrauen, sowie ein paar alkoholisierte Schlachtenbummler dabei, die nach diversen Schlücken aus der Cider-Pulle auch etwas supporteten (aber nicht der Rede wert).

Die Spielerfrauen der Gäste
Die Spielerfrauen der Gäste

Das Spiel war wenig überraschend ziemlich lahm und beide Mannschaften, die sich wahrscheinlich überhaupt nicht kannten, tasteten sich vorsichtig ab. Ole lernte daher nebenbei für eine Klausur und Milano verschwand mit dem Holzmichel nach 15 Minuten wieder, um einen Pub in Stadionnähe zu suchen. Sie verpassten den ersten richtig guten Torschuss des Spiels in der 24.Minute (von Omonia) und den Flugkopfball der Gäste aus sieben Metern in die Arme des Torwarts (28.Min). Ein berechtigter Strafstoß in der 38.Minute, den Omonias Mittelstürmer mit Highspeed in die rechte untere Ecke schoss, während der Torwart wie angewurzelt in der Mitte stehen blieb, brachte endlich erste Würze ins Spiel.

Wo sonst sollte man für eine Klausur lernen?
Wo sonst sollte man für eine Klausur lernen?

Zur Halbzeit kamen dann auch die beiden Abtrünnigen wieder, die keinen Pub gefunden hatten und gemeinsam ging es in das Stadionlokal. Da das Gelände neben dem Stadion auch über zig Sportplätze und Hallen verfügte, war dort sowieso geöffnet (extra für’s Spiel hätte sich wohl nicht gelohnt) und wir tranken erstmal Kaffee. Ich wagte mich nun auch noch an das Lunch Special, einen mutmaßlich hausgemachten Linseneintopf mit Hähnchenbrust und exotischer Würzung (Red Lentil and Chicken Soup), für den gerade mal 1£ pro Cup verlangt wurde. War nicht nur günstig, sondern auch noch lecker und ich blieb deshalb kein Einzeltäter.

Red Lentil & Chicken Soup
Red Lentil & Chicken Soup

Das 1:1 in der 50.Minute bekamen wir dann noch von drinnen durch die Fenster mit, genau wie die vermeintliche Gästeführung in der 59.Minute (allerdings Abseits). Beim 2:1 in der 84.Minute für die Hausherren dagegen war ich als Einziger wieder in der Kälte draußen. Nun warf der Gast natürlich alles nach vorne und es machte nochmal richtig Laune zuzuschauen. Als ihnen dann in der 89.Minute tatsächlich noch das 2:2 gelang, feierten sie das Tor fast schon so frenetisch wie eine Meisterschaft und der ebenso ausrastende Gästepöbel warf eine orangefarbene Rauchfackel Richtung Kunstrasen. Zumindest ich bereute den Stadionbesuch nicht.

Pyro Riot
Pyro Riot

Leider ging der Kopfball der Gäste in der Nachspielzeit knapp neben das Tor, ich hätte es ihnen gegönnt. Dann war vorerst Schluss und der Rest wackelte aus dem warmen Café zu mir. Was den Verbleib bei diesem packenden Spiel anging, wurde ich nun mit 4:1 überstimmt. So verpassten wir das Elfmeterschießen nach torloser Verlängerung, welches Chessington United wunschgemäß 5:3 für sich entscheiden konnte. Dann mal viel Erfolg im Halbfinale! Zum etwaigen Finale, welches in einem großen Londoner Stadion stattfinden wird, komme ich vielleicht wieder.

Sehr charmantes Stadion
Sehr charmantes Stadion

Ein paschtunischer Taxifahrer durfte uns jetzt nach Tottenham zum vorher ausgeguckten Pub „The Beehive“ fahren. Ich hätte ihn mal fragen sollen, ob sich in seiner Heimat auch so einfach der Stammesälteste vom Jungvolk überstimmen lässt. Aber egal, es gab schlechtere Orte als diesen Pub, auch wenn ein Kindergeburtstag zunächst das Schlimmste vermuten ließ. Doch wir hatten nur den falschen Eingang genommen und waren daher erst im Nebenraum. Im eigentlich Gastraum bekam man nichts von der Grundschulmeute mit, bei denen das Geburtstagskind ziemlich coole Eltern zu haben scheint. Meine Eltern sind immer nur mit uns ins Rasti-Land gefahren oder zu 96, anstatt mal in einen ordentlichen Pub zu gehen.

Burger im Beehive
Burger im Beehive

Ähnlich wie der Kindergeburtstag gönnten wir uns Burger, nur dass unsere doch etwas größer ausfielen. Die Pattys waren laut Karte aus Rumpf, Kamm und Knochenmark des Rindviehs geknetet und wurden pink gegrillt im Brioche Bun serviert. Dazu gab es neben würziger Sauce und Grünzeug auch geile Fritten aus der ganzen Kartoffel geschnippelt. War seine 10£ wert und ich begleitete den kleinen Koloss mit einem Pint „Hackney Red Ale“ (4£). Neben dem gemütlichen Gastraum, gab es auch einen großen Biergarten. Ideal für die Raucher und ihre Zigarette danach und im Sommer sicher eine Top-Location. Während ich mir noch ein „Truman’s Swift Golden Ale“ genehmigte, dachte ich darüber nach bald mal vor einem Spiel der Tottenham Hotspurs wiederzukehren..

The Beehive in Tottenham
The Beehive in Tottenham

Zwei Stunden vor Abflug gingen wir schweren Herzens die paar hundert Meter zum Bahnhof Tottenham Hale und bestiegen den nächstbesten Stansted Express. Am Gate trafen wir noch zwei weitere Hannoveraner, die bei Millwall waren, zufällig im gleichen Hotel wie wir im vergangenen November genächtigt hatten (Ibis in Whitechapel) und Freitag- und Samstagabend hipstermäßig in Shoreditch unterwegs waren. Der topseriöse Springer-Journalist von den beiden war nun schon das dritte Mal bei Millwall und empfahl es jetzt nicht unbedingt wegen des Supports, sondern wegen des allgemeinen Flairs. Das doch recht asoziale Publikum soll immer noch ein krasser Kontrast zu den Stadiongängern bei Fulham, Arsenal, Chelsea und Co sein. Gut, kommt das halt auch noch auf die lange Liste. Da die angedachte Aufgabe von „The Den“ als Spielstätte bei Millwall wieder vom Tisch zu sein scheint, hat das ja noch Zeit.

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